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Jahreshauptversammlung am 15.06.2011

Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte                    

 

P r o t o k o l l

 

über die

Mitgliederversammlung

der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte

am 15. Juni 2011, 19:30 Uhr

im Saal des Gemeindezentrums St. Michaelis-Süd,

Stadtweg 88, Schleswig

 

Anwesend: s. Anwesenheitsliste

 

Beginn der Sitzung: 19:30 Uhr

 

Tagesordnung:

1.   Begrüßung durch den Vorsitzenden

2.   Gedenken der Verstorbenen

3.   Begrüßung neuer Mitglieder

4.   Berichte

Vorsitzender

Redaktionsleiter

Geschäftsführer

Schatzmeisterin

Kassenprüfer

5.   Aussprache über die Berichte

6.   Entlastung des Vorstandes

7.   Wahlen

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

Kassenprüfer

8.   Exkursion 2011

9.   Anfragen und Anregungen

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden

 

Pastor Matthias Hertel heißt die Mitglieder im Gemeindezentrum herzlich willkommen, weist auf die Bau- und Nutzungsgeschichte auch des Vorgängerbaues sowie die Bilder im Gemeindehaus aus der 1971 abgebrochenen Michaeliskirche hin. Der Vorsitzende begrüßt die Erschienenen und eröffnet die Sitzung. Von den Mitgliedern wurden keine Änderungswünsche zur Tagesordnung beantragt.

 

2. Gedenken der Verstorbenen

 

Der Vorsitzende verliest die Namen der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder, von denen die Gesellschaft Kenntnis erhalten hat. Die Anwesenden gedenken der verstorbenen Mitglieder.

 

3. Begrüßung neuer Mitglieder

 

Der Vorsitzende begrüßt die neuen Mitglieder.

 

4. Berichte

 

a)   Vorsitzender

Meine sehr verehrten Damen, meine Herren, liebe Mitglieder der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte. Als nächster Punkt steht jetzt auf der Tagesordnung „Bericht des 1. Vorsitzenden“. Den werde ich Ihnen vortragen, wie ich es in den vergangenen 11 Jahren getan habe. Aber er wird – als letzter in meiner Amtszeit – eine etwas andere Form erhalten. Er wird recht persönlich ausfallen, denn ich möchte Ihnen so ein bisschen die Geschichte der bisherigen vier Vorsitzenden aufblättern.

Sie wissen alle, dass unsere Gesellschaft im Jahre 1956 gegründet wurde. Im Jahre zuvor fanden schon einige Gespräche und Zusammenkünfte statt, aber die eigent-liche Gründung erfolgte im November 1956 in Ravens Hotel. Das Hotel war damals das Eckhaus Stadtweg/Plessenstraße, gegenüber dem Capitolplatz – jetzt steht da ein großes Gebäude der Sparkasse.

Gründer der Gesellschaft war Otto von Wahl, Rechtsanwalt und Notar hier in Schleswig. Er stammte eigentlich aus dem Baltikum, aus Riga, kam aber schon mit seinen Eltern als Neunjähriger im Jahre 1923 nach Schleswig. 1932, mit 18 Jahren, legte er an der Domschule sein Abitur ab. Nach dem Jura-Studium kehrte er nach Schleswig zurück – er fühlte sich also ganz als Schleswiger. Von daher hatte er ein großes Interesse an der Schleswiger Stadtgeschichte wie auch an der Landesge-schichte. Er fand es fast beschämend, dass sich eigentlich niemand um die reich-haltige Stadtgeschichte kümmerte. So kam es zur Gründung der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte. Intensiv unterstützt wurde Otto von Wahl durch den damaligen Stadtarchivar Helgo Klatt. Otto von Wahl leitete die Gesellschaft fast dreißig Jahre lang. Er hatte seinen eigenen Stil, der nicht jedem gefiel. Z. B. kam es um 1980 zu Differenzen mit den Wissenschaftlern auf Schloss Gottorf, die bisher manche wertvollen Beiträge geliefert hatten, jetzt aber ihre Mitarbeit einstellten. Einzelheiten sind mir nicht bekannt.

Im Jahre 1982 bat Otto von Wahl mich einmal zu sich und fragte mich rundheraus, ob ich sein Nachfolger, also Vorsitzender der Gesellschaft für Schleswiger Stadtge-schichte werden wollte. Ich bat mir Bedenkzeit aus und sagte dann ab, und zwar aus einem Grunde, der sich später als unwichtig herausstellte. Die Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte hatte in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine sehr rege Vortrags-Aktivität. Otto von Wahl hatte einen großen Bekanntenkreis unter Wissenschaftlern, unter den Professoren der Kieler Universität, unter hochran-gigen Persönlichkeiten und hervorragenden Rednern. So wurden also im Angebot der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte viele Vorträge über die unterschied-lichsten Themen gehalten. Der 2. Vorsitzende der Gesellschaft war damals Dr. Karl-Heinz Hoyer, er war der Leiter der VHS, und so fanden die Vorträge in den Räumen der VHS statt.

Ich hatte diesen Bekannten- und Expertenkreis nicht, und ich fürchtete, wenn unter meinem Vorsitz die Vortragstätigkeit abrupt aufhören würde, könnte das der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte Schaden zufügen. Deshalb meine Absage. Dass dann die Vortragsreihe tatsächlich abrupt aufhörte und unsere Gesellschaft keinerlei sichtbaren Schaden erlitt, erfuhr ich erst hinterher.

1984 starb Otto von Wahl, und als sein Nachfolger wurde Dr. Wolfgang Laur gewählt, ein anerkannter Wissenschaftler hier in Schleswig. Hauptsächlich war er Orts- und Namensforscher, außerdem Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. Er starb im Jahre 2009 im hohen Alter von 87 Jahren. Als er zum 1. Vorsitzenden gewählt worden war, übernahm ich von ihm das Amt des Redaktionsleiters, das ich dann 16 Jahre lang mit Freude ausfüllte. Dr. Laur wurde 1987 für drei Jahre wiedergewählt, dann aber, 1990, wollte er aufhören. Nun sah ich meine Zeit als gekommen, und ich bewarb mich um das Amt des 1. Vorsitzenden.

Aber dann warf auch Dr. Holger Rüdel, Direktor des Stadtmuseum - damals hieß es noch Städtisches Museum – seinen Hut in den Ring und bewarb sich ebenfalls um den Posten des 1. Vorsitzenden. Nun fürchtete ich, es könne im Vorfeld der Wahl vielleicht zu einer Art Wahlkampf kommen, es könne möglicherweise in unserer Gesellschaft eine Rüdel-Partei und eine Pohl-Partei geben, und das könne eventuell zur Spaltung der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte führen. Das wollte ich auf jeden Fall vermeiden, und so zog ich meine Bewerbung zurück. Dr. Rüdel wurde gewählt. Insgesamt war er neun Jahre lang der 1. Vorsitzende, denn 1993 und 1996 wurde er jeweils wiedergewählt.

1997 kam es zu einem großen Konflikt innerhalb des Vorstandes. Es ging um einen Artikel, den Dietrich Herting über seinen Vater geschrieben hatte. Der Schleswiger Zahnarzt Dr. Adolph Herting war als Mediziner anerkannt und beliebt. Er war ein glühender Nationalsozialist, und im Jahresübergang 1933/34 war er für drei Monate Bürgermeister der Stadt Schleswig. Die beiden ersten Fassungen des Herting-Artikels hatte der Redaktions-Ausschuss zurückgewiesen, die dritte, weniger glorifizierende Fassung hat er angenommen. Denn der Redaktions-Ausschuss war, zumindest mehrheitlich, der Meinung: auch das gehöre zur Schleswiger Stadtge-schichte. Der Artikel erschien also im Heft 42 der „Beiträge zur Schleswiger Stadt-geschichte“ im November 1997. Zunächst passierte gar nichts. Als sich dann aber die Presse, besonders die Schleswiger Nachrichten mit Herrn Bernd Philipsen, kritisch über die Sache hermachten, als mehrere Leserbriefe erschienen, die in dem Satz gipfelten: die Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte verherrlicht den Nationalsozialismus, da gab es im Vorstand großen Krach. Fast alle Vorstandsmit-glieder stellten sich gegen den Redaktionsleiter. Der Streit war sehr heftig und ging bis in den persönlichen Bereich. So war die Zusammenarbeit im Vorstand in den folgenden zwei Jahren recht schwierig. 1999 erklärte Dr. Rüdel seinen Rücktritt; als Nachfolger hatte der Vorstand Herrn Dr. Bernd Zich ausersehen. Dr. Zich war Mitarbeiter des Archäologischen Landesamtes. Heute ist er Abteilungsleiter in einem Museum in Halle a. d. Saale.

Die Jahreshauptversammlung damals im Juni 1999 im Plessenhof verlief recht dramatisch. Es waren sehr viele Mitglieder erschienen, fast 70. Der Vorstand präsentierte also Dr. Bernd Zich als Dr. Rüdels Nachfolger. Bei der heftigen Diskussion wurde aus der Versammlung auch mein Name genannt, ich widersprach nicht, und so standen zwei Kandidaten zur Auswahl. Dr. Zich erhielt Unterstützung von manchen Anwesenden; auch Prof. Dr. Joachim Reichstein, der damalige Leiter des Archäologischen Landesamtes, hielt eine energische Rede gegen mich. Er sprach mir die Fähigkeit ab, Vorsitzender einer so großen Gesellschaft zu werden.

Es kam dann zur Abstimmung, die auf Antrag schriftlich stattfand. Im ersten Wahlgang hieß das Ergebnis 33 gegen 33, also unentschieden. Im zweiten Wahlgang lautete das Ergebnis 32 zu 32, also wieder keine Entscheidung. Daraufhin zog Dr. Zich seine Bewerbung zurück, ich war nun der einzige Kandidat. Ich wurde gewählt, aber eben nicht von allen anwesenden Mitgliedern. Und vor allem: ich musste mit einem Vorstand zusammenarbeiten, der mich eigentlich nicht haben wollte. Sie können sich denken, dass ich der ersten Vorstandssitzung mit Bangen und Zagen und großen Bedenken entgegenblickte. Aber ich wurde sehr freundlich aufgenommen, von Ressentiments war nichts zu spüren. Die Zusammenarbeit ging problemlos vor sich. Das habe ich dem damaligen Vorstand hoch angerechnet. Vielleicht haben sich einige der Vorstandsmitglieder gesagt: er ist nun mal gewählt, also müssen wir mit ihm zusammenarbeiten. Aus den zunächst rein dienstlichen Beziehungen wurde bald ein freundliches, sogar freundschaftliches Verhältnis, das bis heute anhält.

Als ich zum Vorsitzenden gewählt worden war, habe ich das Amt des Redaktions-leiters noch ein Jahr kommissarisch geführt. Im Jahre 2000 wurde Herr Dr. Hans Wilhelm Schwarz zum Redaktionsleiter gewählt, der das Amt acht Jahre lang erfolgreich und sehr anerkennenswert ausgefüllt hat. Sein Nachfolger wurde im Jahre 2008 Herr Prof. Dr. Rainer Winkler, der, wie Sie alle wissen, ebenfalls eine ausge-zeichnete Arbeit als Redaktionsleiter leistet. Die Arbeit im Vorstand und die Zusam-menarbeit mit dem Redaktionsleiter und dem Redaktions-Ausschuss war sehr gut und völlig reibungslos.

So kann ich mit Freude und Befriedigung – und ein bisschen Wehmut – auf die vergangenen 12 Jahre zurückblicken.

Ein bisschen stolz bin ich darauf, dass während meiner Amtszeit – außer den „Mitteilungen“ und den jährlichen „Beiträgen zur Schleswiger Stadtgeschichte“ – vier bedeutende Publikationen erschienen sind, die die Geschichte unserer Stadt weiter erhellen und vertiefen können:

Im Jahre 2001 erschien aus der Feder von Frau Ella Schütz das Buch „Die Altstadt-Apotheke und ihre Apotheker“. - Der Text umfasst die Zeit von der Gründung der Apotheke im Jahre 1517 bis zu ihrem Umzug vom Rathausmarkt in den Stadtweg 1952. Wenn die Apotheke in sechs Jahren ihren 500. Geburtstag feiern kann, wird das Buch vermutlich wieder sehr wichtig werden.

2005 kam das Buch „Schleswig im Spätmittelalter 1250 bis 1544“ heraus, geschrie-ben vom Mitglied des Redaktions-Ausschusses Herrn Dr. Jörg Rathjen. Das Buch füllt eine schmerzliche Lücke und sorgt mit dafür, dass in absehbarerer Zeit die 1200-jährige Geschichte unserer schönen Stadt lückenlos dargestellt sein wird.

Nur ein Jahre später, 2006, erschien der erste Band der „Chronik der Stadt Schleswig“ von Ulrich Petersen. In mühevoller Arbeit haben die Herren Hans Braunschweig und Dr. Hans Wilhelm Schwarz den Text geglättet und lesbar gemacht. Es ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, dass das Buch keine „Stadtgeschichte“ ist, sondern viele Einzelheiten und Auffälligkeiten enthält, die dem Autor in rund 40 Jahren in seiner geliebten Heimatstadt Schleswig begegnet sind. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahre der zweite Band der Chronik erscheinen.

Und im Jahre 2009 legte der ehemalige Domschüler Herr Cornelius Kellner das Buch „Musikgeschichte der Stadt Schleswig im 18. und 19. Jahrhundert“ vor. Was über dieses Buch zu sagen ist, haben Sie sicherlich in den „Mitteilungen“, die Sie im Mai erhalten haben, gelesen.

So kann ich sagen: ich übergebe meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin ein wohlbestelltes Haus, das auf einem festen Fundament ruht, das nach allen Seiten offen ist, das viele Gäste und Freunde beherbergen kann und das auf die Zukunft hin ausgerichtet ist.

Damit verabschiede ich mich von Ihnen, aber ich denke, wir werden weiterhin in gutem Kontakt bleiben – zumindest heute Abend.

 

b)   Redaktionsleiter

Der Redaktionsleiter Prof. Dr. Winkler informiert die anwesenden Mitglieder über die Zielsetzung und den wissenschaftlichen Anspruch der Beiträge zur Schleswiger Stadtgeschichte. Auch die Beiträge in Form von Lebensberichten erfüllen einen Anspruch der Mitglieder; sie sind – subjektiv oder objektiv begründet - eine wichtige Quelle, die für die Mitglieder erschlossen werden muss und gern veröffentlicht wird. Der Redaktionsleiter ruft deshalb erneut ausdrücklich dazu auf, Lebensberichte zu verfassen und einzureichen. Die Einführung der „Leserecke“ im Internet hat bislang leider nicht den erhofften Dialog über diskussionswürdige Themen hervorgerufen. Prof. Dr. Winkler ist der Ansicht, dass die Gesellschaft für Schleswiger Stadtge-schichte sich auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt aufge-schlossen zeigen sollte und sich auch in Initiativen engagieren soll. Auch hierzu wird eine Diskussion erwartet, denn nur wer sich beteiligt, kann Veränderungen zum Wohle unserer Stadt bewirken.

 

c)   Geschäftsführer

Der Geschäftsführer informiert über die Zahl von 629 Mitgliedern, die im Vergleich zu 2010 konstant geblieben ist. Die Geschäftsstelle ist umgezogen und befindet sich seit Mai 2011 in der Friedrichstraße 11, 24837 Schleswig (Stadt Schleswig, Fachbereich Bürgerservice, Fachdienst Kultur und Tourismus). Die neue Telefonnummer des Geschäftsführers lautet 0 46 21/93 68 11, Fax ist 0 46 21/93 68 99. E-Mail ist unver-ändert. Die Mitglieder werden gebeten, Änderungen der Anschrift sowie der E-mail-Anschrift rechtzeitig mitzuteilen, damit die Zustellung der Veröffentlichungen ord-nungsgemäß erfolgen kann. Die Mitgliederwerbung soll verstärkt werden. Dazu wird das neu gedruckte Faltblatt eingesetzt, das gerne von Mitgliedern in größerer Zahl weitergereicht werden kann. Es ist eine leicht steigende Tendenz im Hinblick auf das Interesse jüngerer Mitglieder feststellbar. Jugendliche Mitglieder sind drei Jahre beitragsfrei. Die Mitglieder werden aufgefordert, die neu gestaltete Homepage www.schleswiger-stadtgeschichte.de zu nutzen.

 

d)   Herr Rademacher erstattet für die entschuldigt abwesende Schatzmeisterin Claudia Fürstenberg den Kassenbericht.  

e)   Herr Rademacher erstattet den Kassenprüfungsbericht. Die Prüfung hat keinerlei Beanstandungen ergeben. Der Kassenprüfungsbericht wird diesem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Herr Alfred Bendzuck, Schleswig, spricht als langjähriges Mitglied der Gesellschaft dem Vorstand, insbesondere dem langjährigen 1. Vorsitzenden Reimer Pohl den Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

 

5. Aussprache über die Berichte

 

Fragen der Mitglieder werden beantwortet.

 

 

6. Entlastung des Vorstands

 

Auf Antrag von Herrn Jürgen Rademacher beschließt die Mitgliederversammlung einstimmig - bei Stimmenthaltung des Vorstands - die Entlastung des Vorstands.

 

7. Wahlen

 

b) 2. Vorsitzende(r) (vorgezogen)

 

Die Mitgliederversammlung schlägt für die Wahl des 2. Vorsitzenden Wiederwahl vor. Die Mitgliederversammlung wählt Herrn Dr. Matthias Schartl einstimmig bei eigener Stimmenthaltung zum 2. Vorsitzenden. Herr Dr. Scharl nimmt die Wahl an.

 

Der 2. Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung für die Wahl des 1. Vorsitzenden.

 

  a)  1. Vorsitzende(r)

 

Der bisherige 1. Vorsitzende Reimer Pohl möchte wie angekündigt aus eigenem Wunsch nach 12jähriger Tätigkeit den Vorsitz abgeben und steht aus diesem Grunde für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Der 2. Vorsitzende dankt auch im Namen des gesamten Vorstands für die geleistete Arbeit und die stets gute Zusammenarbeit. Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung den anwesenden Herrn Klaus Nielsky als neuen 1. Vorsitzenden vor, der sich den Mitgliedern persönlich vorstellt. Weitere Vorschläge zur Wahl werden von den Mitgliedern nicht vorgebracht. Die Mitglieder wählen Herrn Klaus Nielsky einstimmig – bei eigener Stimmenthaltung – zum 1. Vorsitzenden. Herr Nielsky nimmt die Wahl an und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

   

b)  Kassenprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt Frau Petra Neumann als Kassenprüferin. Die Wahl erfolgt einstimmig bei eigener Stimmenthaltung.

  

c)  Wahl eines kooperativen Vorstandsmitglied für die Internetbetreuung

 

Die Mitgliederversammlung begrüßt die Erweiterung des Vorstands im Hinblick auf die Internetbetreuung und wählt auf Vorschlag des Vorstands Herrn Jürgen Rademacher. Die Wahl erfolgt einstimmig bei eigener Stimmenthaltung.

 

d)  Der Redaktionsleiter informiert die Mitglieder über die vom Vorstand geplante Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften zu Schwerpunktthemen (z. B. Stadtge-schichte, Archäologie, historische Bauten). Die Mitglieder begrüßen die Einrichtung bei 4 Stimmenthaltungen.

 

 

8. Exkursion 2011

 

Der Redaktionsleiter informiert die Mitglieder über die geplante Exkursion, die die Teilnehmer/innen am 10.09.2011 mit einem interessanten Programm an die Westküste führen wird. Abfahrt ist um 08:00 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Schleischifffahrt (Shell-Tankstelle). Anmeldungen können durch die Überweisung des Teilnehmerbeitrags in Höhe von 40,00 € je Person auf das Konto Nr. 40 339 bei der Nospa, BLZ 217 500 00, vorgenommen werden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

  

9. Anfragen und Anregungen

 

Herr Johannes Pfeiffer weist darauf hin, dass der Schleswig-Holsteinische Heimatbund, Ortsverein Schleswig, seine Arbeit zum Ende des Jahres 2010 eingestellt hat, sich aber nun ein plattdeutscher Verein gegründet hat, der sich über weitere interessierte Teilnehmer/innen freut. Das nächste zwanglose Treffen findet am 30.08.2011 in der Domhalle in Schleswig statt. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Auf Vorschlag des Redaktionsleiters wählt die Mitgliederversammlung Herrn Reimer Pohl zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Die Wahl erfolgt einstimmig bei eigener Stimmenthaltung.

 
Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit und den von Herrn Dr. Paul Nawrocki im Anschluss an die offizielle Mitgliederversammlung angekündigten Vortrag wird vorgeschlagen, den Vortrag auf einen anderen Termin innerhalb des Vortragspro-gramms der Gesellschaft zu verlegen. Der Vorschlag findet Zustimmung. Der neue Termin für den Vortrag zum Thema „Vom Granit zum Backstein – Frühe Backstein-partien des Schleswiger Domes“ wird rechtzeitig bekanntgegeben.

      

     

    Ende der Mitgliederversammlung: 21:10 Uhr

      

     

    Siegfried Lawrenz       Reimer Pohl

    Geschäftsführer

     

     

     

    Klaus Nielsky

    Vorsitzender

     

     

    Anlage:

    Kassenprüfungsbericht